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Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 19.000 Beschäftigten für die 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund Heilpädagogischer Hilfen erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Seine Arbeit stellt der LVR in seinem weitgespannten Aufgabenspektrum unter den Leitsatz „Qualität für Menschen“.

Dieser Anspruch gilt, neben den Tätigkeiten im sozialen Bereich, gerade für Aktivitäten im Bereich der Kultur. Um das kulturelle Erbe, die kulturelle Vielfalt und Infrastruktur nachhaltig im Rheinland zu bewahren und zu stärken, fördert der LVR im Rahmen seiner Regionalen Kulturförderung die regionale Kulturarbeit in den 26 Mitgliedskörperschaften, zu denen die rheinischen Städte und Kreise sowie die StädteRegion Aachen zählen, darüber hinaus die eigenen LVR-Museen und Kulturdienste. Im Jahre 2020 wurden rund sechs Millionen EUR projektbezogene Fördermittel den Kulturinstitutionen und Akteuren aus allen Sparten auf Antragsstellung zur Verfügung gestellt. Vorrangig werden solche Projekte berücksichtigt, die dem Erhalt des kulturellen Erbes im Rheinland dienen und im Rahmen der Kernkompetenzen des LVR und seiner Dienststellen fachlich beraten und beurteilt werden können.

Hierzu gehört auch die Theaterinszenierung „Roter März“, welche in besonderer Weise die historischen Ereignisse in der Zeit von 1912 bis 1920 behandelt. Geprägt von den geschichtlichen Ereignissen des 1. Weltkrieges und der Ruhrrevolution, wird der Widerstand der Menschen gegen die Unterdrückung durch politische Willkür und unternehmerische Ausbeutung in einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs dargestellt. Im Zentrum der Inszenierung stehen Themen wie soziale Ungerechtigkeit, politische Umbrüche sowie die Auflösung vielfältiger gesellschaftlicher Umgangsformen. Hier lassen sich Anknüpfungspunkte zu aktuellen Herausforderungen der Gegenwartsgesellschaft herstellen. Gleichzeitig bringen die Aufführungen in Dinslaken gelebte Geschichte an die originalen Schauplätze der Ruhrrevolution. Darüber hinaus wird die Kathrin-Türks-Halle 2021 mit diesem Stück wiedereröffnet. Kathrin Türks (1921-1983) zeichnete sich durch eine Affinität für Themen des Strukturwandels und das Konzept, Theater für Arbeiter aus dem Bergbau zu inszenieren, aus.
Dem LVR ist es ein besonderes Anliegen, die Zeugnisse der rheinischen Geschichte für die Bürgerinnen und Bürger erleb- und erfahrbar zu machen. Angesichts der Diskurse um den Bergbau im Ruhrgebiet im Kontext von Strukturwandel, als Element des kulturellen Erbes und als wichtiger Teil regionaler wie nationaler Erinnerungskultur, stellt der LVR für dieses gelungene Konzept im Rahmen der Regionalen Kulturförderung 2021 Fördermittel in Höhe von 50.000 EUR bereit.

 


 

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Kontakt

Produktionsleitung:
Jürgen Wippich
E-Mail

Intendanz / Künstlerische Leitung:
Adnan G. Köse
0281 47360581 / E-Mail

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